Samstag, 29. April 2017

Countdown: Noch 6 Monate bis zum 1. Halbmarathon


In 6 Monaten ist es soweit - wenn alles läuft (im wahrsten Sinne des Wortes :) ), werde ich am 29.10.2017 meinen 1. Halbmarathon bestreiten. Angedacht hatte ich es schon länger, aber bisher kam immer das Leben dazwischen. Aber dieses Jahr nun ist es soweit. Ich bin angemeldet und habe mir die Startnummer 1 gesichert - da ich niemals in meinem Läuferleben auf dem Treppchen landen werde (es sei denn, ich laufe mit 70 noch und gehöre zu den 3 einzigsten Teilnehmern in meiner Altersgruppe), wollte ich wenigstens einmal eine 1 auf der Brust haben. Und dann passt es auch gut zum 1. Halbmarathon. Ich werde versuchen, jeden Monat über die Fortschritt/ Misserfolge/ Läuferleiden und - freuden schreiben und euch somit an der Vorbereitung mit teilhaben lassen. Dazu habe ich mir ein paar höchst professionelle Fragen ausgedacht und interview mich quasi selbst.

Wie ist der aktuelle Stand?

Seit Februar laufe ich meinem Jahreskilometerziel hinterher, zeitweise bot mir die Laufapp ein, das Ziel zu korrigieren - Motivation geht anders :). Egal, ich lasse die Zahl einfach stehen und am Ende des Jahres wird abgerechnet. Im Moment läuft es entweder grottig oder richtig gut, öfter mal die goldene Mitte wäre mir lieber. Man merkt, dass unsere Nächte anstrengender geworden sind - nachdem das kleine Lieblingskind fast zwei Jahre lang ausschließlich alleine in seinem Bett schlafen konnte, zieht er nun im Laufe der Nacht in unser Bett um. Dadurch fällt mir das Aufstehen früh grad schwer, aber zu anderen Zeiten bekomme ich das Laufen schlecht in unseren Alltag integriert. Positiv ist, dass es das kleine Lieblingskind nicht stört, wenn ich aufstehe, das war beim Großen damals anders, da brauchte man nur an "aufstehen" denken, da wurde er unruhig oder kuschelte sich noch näher an mich heran.

Was ist im kommenden Monat geplant?

Ich bin zu einem kleinen Lauf über 10 km gemeldet, außerdem möchte ich an einem meiner Urlaubstage einen längeren Lauf absolvieren und habe mir schon eine Strecke ausgesucht. Und als Highlight steht der Fichtelbergmarsch an, den ich mit dem Besten machen werde. Ich kann mir so gar nicht vorstellen, ob es realistisch ist, die Strecke zu schaffen oder wie es uns danach gehen wird. Damit ich gar nicht erst groß ins Jammern verfalle, ist am Tag nach dem Fichtelbergmarsch ein Firmenlauf, zu dem ich meine Kollegen überredet hatte, als der Termin noch nicht bekannt war. Kneifen gilt nicht und die 4 km bekomme ich schon irgendwie hin (hoffe ich zumindest!).

Was hast du auf den Ohren?

Es gab tatsächlich eine kurze Zeit, in der ich ohne Kopfhörer gelaufen bin, aber auf Dauer ist das nichts für mich - im Moment höre ich mich durch die AR*D Radiotatorte, die haben mit einer Stunde Laufzeit eine angenehme Dauer.

Was macht der Schweinehund?

Boar, der hat manchmal echt gute Argumente oder legt sich einfach mit seinem gesamten Gewicht auf mich drauf.

Halbmarathon - machbar?

Das ist die große Frage. Ganz ehrlich - ich weiß es nicht. Eine Freundin hat letztes Wochenende den Halbmarathon in Almaty in 1:42:25 gerockt - ich habe ungefähr die gleiche Zeit laufend verbracht und bin dabei auf niedliche 12 km gekommen - ich weiß, dass ich mich nicht mit anderen vergleichen sollte, aber etwas frustriert es mich schon. Wahrscheinlich werde ich mir nun doch einen Trainingsplan zusammenbasteln, damit es mit dem Tempo besser wird und ich vor Einbruch der Dunkelheit wieder im Ziel bin.

Macht's euch fein!
 

Freitag, 28. April 2017

Rezension: Born to Run




Der Journalist Christoph McDougall, ambitionierter Hobbyläufer, verbindet seine Passion mit seinem Beruf und begibt sich auf die Suche nach dem Geheimnis des schmerzfreien Laufens. Dabei nimmt er den Leser mit zu einem vermeintlich vergessenen Bergvolk in Mexiko, welches sich seine ursprüngliche einfache Lebensweise bis heute bewahren konnte. Laufen gehört für dieses Volk nicht nur als Fortbewegungsmöglichkeit zum Leben dazu, sie nutzen das Laufen auch beim Jagen - während einer Hetzjagd wird das Beutetiere solange auf Berghänge gejaht, bis es vor Erschöpfung niedersinkt und von Hand erlegt werden kann. Im Laufe ihrer Geschichte haben sich die Tarahumara erstaunliche Fähigkeiten im Langstreckenlauf erworben.
Christoph McDougall geht nicht nur der Historie der Tarahumara auf den Grund, sondern nimmt den Leser auch mit in die Entwicklung der Laufschuhindustrie und der Begeisterung für das Barfuß-laufen.
Das Buch gibt einen Eindruck in die (amerikanische) Ultralaufszene, stellt Sportler und deren Geschichte vor.
Deutlich wird in dem Buch, dass Christoph McDougall Journalist ist, d.h. es ist auf der Seite sehr gut informativ, auf der anderen Seite ist es an manchen Stellen langatmig. Dennoch sehr inspirierend und motivierend. Nicht nur für Läufer.


Alles Wichtige im Überblick
Autor: Christopher McDougall
Titel: Born to run
Verlag: Heyne

ISBN: 978-3-453-60369-1


In eigener Sache
Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt. Meine Meinung ist davon nicht beeinflusst.

In meinen Buchvorstellungen fehlt die Verlinkung zum Bücherriesen - ich denke, ihr seid selbst in der Lage den Weg dahin zu finden - mir wäre es lieber, wenn ihr bei Interesse das Buch bei eurem Buchhändler vor Ort erwerbt ;).

Montag, 24. April 2017

Wochenglück 16/ 2017



Was hat dich diese Woche glücklich gemacht?
 
Diese Frage stellt Fräulein Ordnung am Samstag und lädt zum gemeinsamen Rückblick auf die vorhergehende Woche ein.
 
Wenn man abends gegen 21 Uhr anfängt Seil zu springen, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen, ist das nicht wirklich ein gutes Zeichen. Ist aber leider grad so. Wird auch wieder besser.

Das kleine Lieblingskind testet am nächsten Morgen, wie das mit dem Seilspringen geht.


Schuhe aus und wild losgehüpft - das funktioniert wunderbar :).

Die Kinder haben Essen gemacht.

Bei diesem herbstlichen Frühling gibt es im Hause Casoubon ein Tee Revival.

"Und, wie finden Sie so das aktuelle Wetter?"

Sonntagmorgenlaufspaziergang - die ersten 2 Kilometer konnte ich mich nicht motivieren loszulaufen, sondern habe einfach dem Hörspiel gelauscht, dann wurde es langsam besser, ab Kilometer 8 lief es dann richtig gut, was mich etwas versöhnt hat.

Neue Wege entdeckt.

Das Bild gab es in ähnlicher Form schon letztes Jahr mit dem gleichen Vorhaben: "Im Sommer laufe ich da mal durch." 

Letzte Woche habe ich in einem Blog von einem Haargummi gelesen, der beim Laufen die Haare sicher zusammenhält - ich hatte mir vor geraumer Zeit einmal spezielle Haargummis für sportliche Aktivitäten gekauft, das war aber eher ein Griff ins Klo - aber der hier hält WIRKLICH! 

Das große Lieblingskind hatte am Wochenende meinen Cousin als Übernachtungsgast da und da wurde das gesamte Zimmer in eine Leg*o-Welt verwandelt. Mir blutet das innere Monk-Herz, wenn ich die umgebauten Sachen sehe und dass die Feuerwehr als Gefängnis umfunktioniert wird, aber es freut mich umso mehr, was der Große aus den Sachen baut und was dahinter für Geschichten stehen.

Mittagshuschelkind verträumt an Schlange.

Am Sonntag haben wir nach viel zu langer Zeit die Lieblingsfreunde wieder gesehen und hatten eine wunderbare Zeit zusammen.

Schlange auf Abwegen.

Finde den Fehler.
 
Die anderen Wochenglücksmomente findet ihr bei Denise.

Dienstag, 18. April 2017

Wochenglück 15/ 2017



Was hat dich diese Woche glücklich gemacht?
 
Diese Frage stellt Fräulein Ordnung am Samstag und lädt zum gemeinsamen Rückblick auf die vorhergehende Woche ein.
 
Aufgrund des langen Osterwochenendes geht meine Woche diesmal bis Montag ;).
 
Taufkerze to be

nicht gestellt ;)

Lauf der Woche

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

Die Jungs haben es tatsächlich geschafft, das gleiche Nest aus MEINEM Lieblingsstoff zu finden. Ich bin sehr fasziniert, dass dem großen Lieblingskind noch nicht aufgefallen ist, dass es hier im Haus einige Sachen aus dem Stoff gibt. Und auch so scheint er von dem Nähprojekt für den Kindergarten nichts mitbekommen zu haben, obwohl ich die Sachen nicht weggeräumt habe.

Wieder Platz für einen neuen "Kaffeezahn".

Neues Gefährt 

Symbolbild für den Besuch von Lieblingsmenschen. Es ist immer wieder schön mit euch :)!


Kuchen und Kaffee zum Frühstück



Ostertisch

"Schau mal, da steht dein Name drauf."


Der Beste hat mir ein Date geschenkt.

Vorteil vom kalten Wetter - wir können den schicken Mantel ausführen, den wir eigentlich erst für den kommenden Winter bekommen haben.

 

Die Bilder täuschen etwas darüber hinweg, dass unsere Nächte grad eher unruhig sind und bei uns Großen die Stimmung deswegn nur so mittel ist. Laufen ging deswegen an den Ostertagen auch nicht, da ich nur früh Gelegenheit gehabt hätte und da meistens noch zu knülle war - am Ostersonntag hätte ich fast den Chorauftritt im Gottesdienst verpasst, war dann aber 5 Minuten vor Beginn auch in der Kirche. 

Die anderen Wochenglücksmomentesammler findet ihr bei Denise.

Donnerstag, 13. April 2017

12 von 12 [April20Siebzehn]

Ohne große Vorrede kommen hier die Bilder des gestrigen Tages  (Wieso? Weshalb? Warum?).
 
1/12 Aufstehen!

2/ 12 Da mich das Trommeln des Regens geweckt hat, wurden schon einmal die Regensachen für die Jungs bereit gelegt.

3/12 Kurz nach 6 ist es immer noch nicht richtig hell, aber es wird.

4/ 12 Kuriositäten am Wegesrand - ob da Züge gezählt werden?

5/ 12 Lauf in Zahlen 

Eigentlich hatte ich mir ein Intervalltrianing vorgenommen, aber hach, dann hat es geregnet und es war keine Musik auf dem Handy und überhaupt.

 6/ 12 Zuhause wurde es kurz stressig, da die Jungs verschlafen hatten. Bevor ich auf Arbeit fahre, hänge ich noch eine Waschmaschinenladung auf.

7/12 Endlich Frühstück!

8/ 12 Kinder und Gastdino abgeholt

9/ 12 Kinder lüften

10/ 12 Kurze Pause drinnen - es ist für mich eine völlig neue Erfahrung, dass da einer ausdauernd mit Autos spielt.

11/ 12 Auf dem Weg zur Musikschule gibt es noch Baustellenkino.

12/ 12 Während das große Lieblingskind in der Musikschule weilt, fahre ich mit dem kleinen Lieblingskind zum Eltern-Kind-Kreis unserer Nachbargemeinde. Das Bastelangebot an sich interessiert ihn noch nicht, aber er kann kritzeln und sich eine Schere ausprobieren.

Witzig war die Begegnung mit einer Mutti, die ich nun schon ein paar Jahre nicht gesehen habe und ihre Frage, ob da auf meinem Schoß das große Lieblingskind sitzt - auf die "Vorstellung" vom kleinen Lieblingskind meinte sie dann, dass ihr die Größe schon komisch vorkam, aber das kleine Lieblingskind würde haargenau so aussehen, wie der Große damals :).

Unsere Abende sind grad eher eine Katastrophe, daher ohne Bild.

Zusatzschmankerl - der Beste hatte seine monatliche Skatrunde.
 
Die anderen 12von12er findet ihr bei Caro.
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