Montag, 30. Juni 2014

Juni 2014


Der Rückblick ist diesmal nicht 100%ig authentisch, da mir manche Dinge aus den letzten Mai-Tagen erst wieder eingefallen sind, nachdem ich den Mai-Rückblick schon gepostet hatte und sie somit hier ihren Platz gefunden haben.

 GELESEN 

"Der Sommer der Blaubeeren"(Rezi *hier*)
"Eine kurze Geschichte vom Sterben" (da kommt bestimmt noch eine Rezension)
"Eine kurze Geschichte vom Glück" (abgebrochen, war nicht meins)


 GETRUNKEN 

selbst gemixte Smoothies

 GEGESSEN 

Viele leckere Sachen, die gar nicht mal so ungesund waren :). U.a. viel Naturjoghurt mit frischen Beeren - meine momentane Lieblingskombi - Erdbeeren mit Heidelbeeren - leckerst.

 GEBACKEN 

Käsekuchen-Muffins, Blaubeermuffins, Pflaumenkuchen

 GEHÖRT 

#1
"Du musst mich tragen, da wird mein Husten besser."

#2
Eine "Fachdiskussion" über ein Computerproblem -
"Es könnte ein Trojaner sein"
[weitereUrsachensuche]  
"Mmh, also habe ich da jetzt so ein Pferd auf dem Rechner?"
"Ja, und du kannst es nicht einmal essen."

 GESCHMUNZELT 

Als ich gehört habe, dass sich jemand meinen Blognamen als "Kassenbon" merkt.

 GEKAUFT 


Reinigertabletten für die dritten Zähne. Tipp von der Lieblingsfreundin, dass man damit z.B. Flaschen oder Vasen sauber bekommt - wurde gleich getestet und für gut befunden :).
 GEFREUT 

#1
Über schöne Post von den Lieblingsfreunden an einem absoluten Dooftag.

#2
Über eine tolle Zirkusvorstellung im Kindergarten, in der auch der kleine Mann seinen Auftritt hatte.





 GEFEIERT 

Richtfest





 GEMERKT 

Wie unterschiedlich die Reaktionen von unserem Umfeld sind, wenn wir vor einer Sache erzählen, die uns wirklich und ernsthaft belastet. Wir haben gemerkt, dass wir uns bei manchen damit aufgehoben fühlen dürfen, sie sich wirkliche Gedanken machen (sodass es uns schon fast wieder unangenehm ist ;)) und bei anderen sofort vom kurzen Zuhören auf Ich-erzähle-euch-jetzt-mal-wie-das-bei-mir-ist/ war-und-dann-gehts-dir-sicher-besser umgeschalten wurde. Danke, nein.

 GEMACHT 

#1
Erklärt, warum die leere Klopapierrolle nicht im Klo entsorgt werden darf.

#2
Mich tollkühn zu einem 10km-Lauf im Oktober angemeldet. Frau braucht ja Ziele.

#3
Gedanken

#4
Ein tolles Projekt unterstützt.

 GEÄRGERT 

#1
Über das Prozedere am Abend, bis der kleine Mann einschläft - Toilette, Kuscheln, Toilette, Trinken, Kuscheltiere-sind-nicht-zugedeckt, Toilette, Kuscheltiere-sind-nicht-vollständig, Trinken, ICH-will-den-Hund-auf-meinem-Kopfkissen-nicht-sehen, Ich-habe-ein-Haar-im-Mund etc. . Da gehen schon manchmal 2 Stunden ins Land *grr*.

#2
Über Schmierereien am Laden-Schaufenster.

 GESCHAFFT 

#1
An einem Samstagvormittag im Autopilot-Modus gedankenverloren zur Kita zu fahren.

#2
Den Geburtstag vom kleinen Patenkind-Mädchen in ALLEN Kalendern falsch notiert zu haben. Doof nur, dass es zum Geburtstag ein Besteck mit eingravierten Namen und Geburtsdatum gab ...

 GELAUFEN 

Für den Lauf im Herbst braucht es unbedingt ein regelmäßiges Training und so war ich seit Mitte des Monats 3x die Woche unterwegs und habe die typische Höhen (Endorphine!) und Tiefen eines Läufers erlebt. Insgesamt waren es 32,3 km, die ich im Juni gelaufen bin (und jeder einzelne verdient ein "YIPPEAHYEAH!")

 GEWERKELT 

Dank der Fußball-WM gab es diesen Monat recht viele Nähabende - ich interessiere mich zwar schon für Fußball, aber es reicht mir auch, wenn ich das Ganze höre ;). Allerdings habe ich noch ein paar genähte Sachen nicht fotografiert, ich denke, sie werden es dann in den kommenden Wochen erst in den Blog schaffen.

Die Rückblicke werden wir immer beim Schäfchen gesammelt.




Kuschelgitarre

Nachdem der kleine Mann in den letzten Wochen vermehrt verschiedenste Dinge (Kochlöffel, Stifte, Kissen, Luftballons und auch nackt hat er an sich etwas gefunden ;)) zum "Gitarre spielen" verwendet hat, hatte sich in meinem Kopf eine Idee festgesetzt, die ich letzte Woche Fußball-sei-Dank umsetzten konnte. 


Herausgekommen ist eine kleine Gitarre, mit der er nun spielen und kuscheln kann.


Edit an mich: Beim nächsten Mal die Kam Snaps erst nach dem "Aufziehen" der Saiten befestigen, damit die Saiten auch bis dahin genäht werden können.


 Der Stoff für den Körper war im früheren Leben mal ein Hemd von meinem Papa.


Die Rückseite ist aus einem Stoff, den ich Anfang des Jahres von einer lieben Freundin bekommen hatte.

Die Halterung für den Tragegurt habe ich schon vorgesehen, allerdings hatte ich noch keine Zeit einen zu nähen - das wird in den nächsten Tagen dann nachgeholt.




Hier könnt ihr auch gleich die lange Version der Hose für das Sommerfest im Kindergarten sehen. Ich fand es an dem Tag schon grenzwertig, wie er mit Strumpfhose unter der Hose losgezogen ist und hatte mich geärgert, dass ich nicht noch eine lange Version genäht hatte. Nun habe ich es nachgeholt, allerdings muss sie unten noch versäumt werden.

Ich liebeliebeliebe diesen Stoff und habe so den Verdacht, dass es demnächst noch eine große Schlumpihose davon geben wird ;).


Schnitt: FreeBook Sommerhose von Klimperklein (verlängert)

Gewissensfrage:

Stoffe Gitarre: eigenes Stoffregal
Zubehör: eigener Fundus
Stoff Hose: Butt*nette-Geburtstags-Bestellung Ende Mai

Verlinkt bei Made4Boys

Donnerstag, 26. Juni 2014

Es gibt so Tage ...

... die läuft quasi alles schief, was schief laufen kann, das Frühstück liegt Zuhause, die Kaffeetasse fällt auf ein wichtiges Dokument, man rammelt sich den kleinen Fußzeh am Türrahmen, das Wasser in der Dusche ist kalt, es schüttet wie aus Kannen, die Haare machen was sie wollen etc. pp.. Ihr kennt das sicher.

An solchen Tagen ist es für mich sehr tröstlich, wenn ich weiß, dass sich andere freuen durften und ich vielleicht zu dieser Freude etwas beigetragen konnte.


So geschehen diese Woche, als sich dieses Mützen-Windeltaschenset auf den Weg in die alte Heimat gemacht hat, um Freunden zu ihrem Nachwuchs zu gratulieren.

 




Die Tasche war diesmal mit einer Schwimmwindel und einer Feuchttuchtasche gefüllt, da mein Vorrat an Windeln für die Kleinsten aufgebraucht ist (ich hatte mir bei diversen Windeltortenbasteleien immer ein paar zurück gelegt, um diese für die Windeltaschen zu verwenden). Aber die Schwimmwindeln werden bei uns auch nicht mehr gebraucht und erfüllen damit beim Babyschwimmen noch einen Zweck.


Ein Hoch auf das Verlaufsgarn ;).

Gewissensfrage:

Stoff Mütze: Hamburger Liebe (gekauft im April*)

* Von den vier Stoffen ist gar nicht mehr so viel übrig - nachdem ich beim Sichten der Sommersachen vom kleinen Mann festgestellt habe, dass er über ausreichend kurze Hose verfügt, da die vom letzten Jahr dieses Jahr auch noch gehen, wurden die Hosennähpläne erst einmal auf Eis gelegt. Aber nachdem ich das Freebook von Klimperklein entdeckt hatte, sind dann doch ein paar Hosen entstanden, u.a. auch aus dem Stoff von Blaubeerstern.

Stoffe Windeltasche: eigenes Stoffregal 
(Kategorie: gut abgelagert; wenn ich mein Stoffregal nicht aufgeräumt hätte, wäre mir der Baustellenstoff nicht ins Bewusstsein gekommen, als ich die Stoffe für die Tasche zusammengestellt habe ;).)

Zubehör: eigener Fundus

Verlinkt bei Made4Boys

Mittwoch, 25. Juni 2014

Mittwochsfroh #68

Mittwochsfroh - ein Bild, ohne Worte - ein kleiner (Glück-) Impuls zum Atemholen in der Wochenmitte


Dienstag, 24. Juni 2014

Dinge-Hüter

Ich habe in den letzten Wochen versucht eine Grundordnung im Nähzimmer herzustellen und dabei auch allerlei Schnittmuster sortiert - dabei fiel mir auch das Freebook von Farbenmix für ein Utensilo in die Hände. Ich weiß gar nicht, warum ich es so lange unbenutzt hier liegen hatte, scheinbar war erst jetzt die Zeit reif, um es auszuprobieren. 

Und weil der 1. Versuch so erfolgreich war, sind gleich noch ein paar weitere entstanden.


Eins für meinen Haarkram - Bürste, Kämme, Haargummis, Haarklemmen, Haarspangen, Haarreifen und auch eine Kette - den Großteil der Sachen benutze ich zur Zeit gar nicht, aber dennoch braucht es einen Ort der Aufbewahrung.


Den roten Stoff habe ich von einer lieben Freundin bekommen, die ihn wiederum von der verstorbenen Oma ihres Mannes geerbt hat - ich war augenblicklich schockverliebt, während sie noch so sagte: "Vielleicht als Innenstoff" ... Nein, dafür ist er echt zu schade. Ein paar Dinge sind aus dem Stoff noch im Werden, leider ist er bald aufgebraucht.




Für die morgendliche Gesichts-Regeneration ist nun auch alles griffbereit.





Der kleine Mann hat ein Utensilo für seine Pixi-Bücher bekommen (bitte beachtet nicht die Naht auf dem Umschlag, da gab es einen kleinen Kommunikationsfehler zwischen meinen zwei Gehirnhälften ...).




Er nahm das Utensilo, schüttete die Bücher aus und freute sich über seine neue "Krone" ...


Dies hat momentan noch keine wirkliche Bestimmung - wobei es die Taschentücher echt schick hält. Ursprünglich war das 1. Utensilo in der gleichen Stoffkombination für die Kosmetikprodukte gedacht, dafür war es dann aber doch zu groß (außerdem brauchten die Haarsachen ein neues Zuhause), also habe ich einfach naiv alle Seiten um die Hälfte verkleinert ... Und dabei kam dann dieses Utensilochen heraus - leider hat es nciht genug Stand für die Kosmetikprodukte, weswegen es für den Moment erst einmal nur die Taschentücher halten darf.


 Gewissensfrage:

- Stoff außen rot-weiß: Geschenk

- Stoff außen bunt: Butt*nette-Geburtstags-Bestellung Ende Mai
- Stoff innen: eigenes Stoffregal


- Schnitt: Utensilo



Montag, 23. Juni 2014

Lieber Sommer - wir sind bereit!

Letzte Woche war im Kindergarten ein nachträgliches Kindertagsfest unter dem Motto "Sommerträume" - es bestand der Wunsch, dass man die Kinder dazu auch passend kleiden sollte. Da es sich für mich nicht erschließen wollte, warum es von Seiten der Organisatoren für die Jungs den Vorschlag gab, dass diese als Pirat kommen könnten (die Mädels im Bast-Röckchen ...), habe ich recht kurz entschlossen dem kleinen Mann eine fröhlich bunte Hose genäht - ich bin richtig in diesen Stoff verliebt, der strahlt so richtig schön. Dazu ein einfarbiges T-Shirt, eine Hawaikette - fertig! An dem Tag selber war es recht kühl, sodass er unter der Hose noch eine Strumpfhose anhatte, das Fest wurde dann auch aufgrund des einsetzenden Regens nach Drinnen verlagert (tolle Sachen haben sie gemacht - u.a. eine Hawaikette gebastelt ... und sie hätte sich auch anmalen können - wollte der kleine Mann aber (natürlich!) nicht. Bei den Liedern hat er nach eigener Aussage auch erstmal nur zugeguckt. (ich bin da immer wieder verwundert - Zuhause tanzt und singt er uns alle Lieder vor, aber in der "Öffentlichkeit" steht er nur interessiert da und beobachtet die anderen ...)



Meine Labels haben die Farbe gewechselt.


Meine Entdeckung des Monats - buntes Verlaufsgarn.

Mit dieser Hose hat es der kleine Mann auch geschafft mich zu Tränen zu rühren (und wer mich kennt, weiß, dass ich zwar emotional bin, aber recht weit entfernt vom Wasser gebaut bin) - als wir vom Kindergarten heim gefahren sind, hat er mir erzählt, dass er seiner Erzieherin erzählt hat, dass ihm seine Mama diese Hose genäht hat. Und dass die Erzieherin die Hose auch toll findet. Dann war kurz Ruhe, als würde er nachdenken und dann kam der Satz "Danke, liebe Mama, dass du mir diese schöne Hose genäht hast." Ich war wie gesagt richtig gerührt und musste mich extrem auf den Straßenverkehr konzentrieren. So ein lieber Kerl.

So richtig wollte er dann nicht einsehen, dass auch diese Hose ab und an in die Waschmaschine muss - daher habe ich ihm noch ein paar weitere Hosen genäht (der WM sei Dank :) ).




Die hier sah in meinem Kopf besser aus - es handelt sich dabei um ein ausrangiertes Shirt von mir (von Kalorien kleiner genäht - ihr kennt das sicher). Aber zum Rumräubern auf dem Hof oder als Schlafhose eignet sie sich alle Mal.

Da es diese Tage eher kühl war, haben wir zumindest mit zwei Hosen ein kurzes Fotoshooting auf unserem Bett gemacht - der kleine Mann war beim Hüpfen voll in seinem Element, es war nicht so einfach ihn mit der Kamera einzufangen :).






Gewissensfrage
- alle Stoffe außer von der 1. Hose: eigener Stoffschrank
- Stoff 1. Hose: Butt*nette-Geburtstags-Bestellung Ende Mai
- Bündchen: eigenes Stoffregal

- Schnitt: FreeBook Sommerhose von Klimperklein

Verlinkt bei Made4Boys

Sonntag, 22. Juni 2014

12tel-Blick Großprojekt 2014 [Juni2014]

Diesen Monat bin ich etwas später mit dem "12tel-Blick" - der Fotoaktion von Tabea Heinicker - dran, aber dafür gibt es diesen Monat einen enormen Baufortschritt zu bewundern. 


Ich bin immer wieder fasziniert, wenn wir zur Baustelle fahren, wandere durch die Räume und denke: "Irre, die bauen genau das, was wir geplant haben." ;). Bis jetzt haben wir auch keine Albträume mit den verschiedenen Gewerken erlebt, bisher geht das alles wunderbar Hand in Hand. (Was natürlich nicht heißt, dass der Umgangston der Bauarbeit nicht mitunter recht rau ist.)

Mit Fortschritt des Baus wächst (natürlich!) auch das Interesse der Nachbarn - wir wurden diesen Monat mehrfach darauf angesprochen, dass wir auf der Giebelseite zur Straße keine Fenster haben - frei nach dem Motto, ob uns das denn nicht aufgefallen ist ;) (Nicht, dass es dann irgendwann eine Bauordnung für unser Dorf gibt, dass man UNBEDINGT ein Fenster zur Straße haben MUSS. Und dort natürlich nichts reinhängen darf, was den Blick von außen behindern könnte.). Wir haben das bewusst so geplant, zum einen hatten wir ganz zu Beginn der Planung an dieser Giebelseite unsere Garage geplant. Diese ist nun zugunsten eines Carports (Kategorie Zukunftsmusik) gestrichen worden, aber dennoch wird diese Seite fensterlos bleiben. Da es die Sonnenseite ist, bietet sich die Fläche für die Montage von Photovoltaik-Platten (Kategorie Zukunftsmusik) an. Da sich auf der einen Seite der Wand unser zukünftiges Bad befindet, war meine Idee, dort ein Fenster aufzusprühen, wo man die Silhouette einer Frau sieht - der Beste ist allerdings davon nicht so überzeugt ;). Wäre sicher auch nicht schön für die Nachbarn, wenn es öfter "Gaffer" gibt, die aus Unachtsamkeit in deren Zäune fahren :). Aber so als Gag gefällt mir die Idee immer noch recht gut.

Meine anderen 12tel-Blicke könnt ihr euch hier anschauen.



Donnerstag, 19. Juni 2014

Me and my Shelly #5 [RUMS]

 Anläßlich meines Geburtstages habe ich mir eine "Geburtstags-Shelly" genäht.

Eigentlich sollte es ja ein Kleid werden, aber dann fehlte es extrem an der Zeit und der Ruhe, einen neuen Schnitt auszuprobieren. An und für sich hatte ich das Nähen eines speziellen Kleidungsstückes schon zu den Gedankenakten gelegt, als es mich dann knapp zwei Wochen vor der Feier doch rappelte, ich der Meinung war JETZT.SOFORT.AUFDERSTELLE. eine rotgepunkte Sheely zu brauchen und ehe der Kopf wieder vernünftig werden konnte, bereits beide Stoffe bestellt hatte.


An einem Abend in der Geburtstagswoche habe ich sie dann genäht und obwohl ich seit dem letzten Sommer keine Shelly mehr genäht hatte, ging es doch gut voran, sodass ich wirklich zu meiner Feier dieses Kleidungsstück einweihen konnte (ihr glaubt gar nicht, wie froh ich war, dass ich mich für Jeans und Shirt entschieden hatte, als es beim Kaffeetrinken regnete und noch nicht klar war, wie sich die Temperaturen weiter entwickeln würden.)

Sie wirft an ganz schön vielen Stellen Falten (sowohl vom Nähen, als auch um meine "Rundungen" *räusper*), aber ich mag sie trotzdem :).


Durch unseren vollen Alltag ist es grad etwas schwierig die genähten Sachen zu fotografieren, daher kann ich euch erst jetzt die Shelly zeigen. Aber ich freue mich, dass ich damit mal wieder bei RUMS dabei bin :).

Ich habe meinen Geburtstag sehr genossen und bin sehr froh und dankbar, dass es uns allen weitesgehend gut geht, dass wir eine wunderbare Familie sind und ein gesundes Kind haben dürfen. Leider ist das nicht allen Eltern vergönnt. Tödliche Krankheiten machen leider auch vor Kindern nicht Halt. In diesen Fällen ist es wichtig, dass die Kinder und ihre Familien eine Herberge haben, die ihnen Schutz und Geborgenheit bietet, in der sie die Möglichkeit haben, abseits des "normalen" Alltags Zeit miteinander zu verbringen und Abschied nehmen zu können.
Ich möchte euch auf das Projekt "Eiserne Ruhr" von Stefan Thielen aufmerksam machen - er wird ab dem kommenden Wochenende in den 7 Großstädten, die an der Ruhr liegen, einen Ironman absolvieren, d.h. jeden Tag 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren und 42,2km Laufen. Für jeden absolvierten Kilometer - insgesamt sind es 1582km - möchte er einen Euro für das Kinder- und Jugendhospiz "Balthasar" sammeln. Ich finde dieses Vorhaben bewundernswert, nicht nur wegen der körperlichen Strapazen, denen er sich aussetzt.
Um meinen Geburtstag herum habe ich den Entschluß gefasst, jedes Jahr in meiner "Geburtstagszeit" einem besonderen Projekt etwas Gutes zu tun und mit einer Spende in Höhe meiner Lebensjahre zu unterstützen. Als ich von der Eisernen Ruhr gelesen habe, war klar, wohin ich dieses Jahr das Geld spenden würde. Wer auch Stefan und somit das Kinder- und Jugendhospiz unterstützen möchte -
hier gehts zur Spendenaktion.

Gewissensfrage:
Schnitt: Shelly
Stoff:Stag*orn

Mittwoch, 18. Juni 2014

Der Sommer der Blaubeeren [BloggDeinBuch]

 Als ich die Mail von "Blogg dein Buch" im Postfach hatte, dass das Buch "Der Sommer der Blaubeeren" an mich verschickt werden würde, habe ich mich richtig gefreut. Wahrscheinlich ist dies eines der Bücher, welches ich ohne diese Plattform nie gelesen hätte. 
Die Vorfreude hatte einen bestimmten Grund - vor geraumer Zeit hatte ich von dem Buch einen Keramikbecher* als Werbegeschenk bekommen und habe mich seitdem jeden Tag gefragt, wie wohl das Buch dahinter sein würde. Als die Bewerbungszeit für das Buch angekündigt wurde, konnte ich gar nicht anders, als mich dafür zu bewerben.



Und was soll ich sagen? Ich habe es nicht bereut - ich hatte beim Lesen viel Freude. Obwohl der Plot klar gestrickt ist und man natürlich ahnt, wie die Geschichte ausgeht, gelingt es der Geschichte zu überraschen. Die Handlung läuft nicht einfach zielstrebig auf das Ende hin zu, sondern nimmt unerwartete, teilweise recht amüsante Wendungen.

Ellen macht sich auf den Weg von New York nach Beacon, um einen Brief ihrer kürzlich verstorbenen Großmutter an einen Freund zu überbringen. Am Anfang ist sie etwas überfordert von der Kleinstadtidylle, den Menschen und dem kalorienreichen Essen. Erst nach und nach kann sie sich öffnen und die Ruhe, die Menschen und ja, auch das Essen, welches so gar nicht ihrer New Yorker Ernährungsweise entspricht, genießen.

Sie lernt dadurch nicht nur neue Seiten an sich kennen bzw. verändert sich, sondern sie findet immer mehr über das Leben ihrer Großmutter heraus und läßt auch sie in einem komplett neuen Licht erscheinen. Und dann ist da noch Roy, der ihr zu Beginn ihrer Reise das Leben gerettet hat und dem sie immer und immer wieder über den Weg läuft.

Es ist eine wunderbare Urlaubslektüre (und sei es nur für Urlaub auf Balkonien oder im Liegestuhl im Garten ;) ) - man kann dabei wunderbar abschalten, sich auf Gedankenreise nach Beacon begeben und mit Ellen den Flair dieser Kleinstadt erleben.


Ein Manko hat das Buch aber: man bzw. wahrscheinlich eher frau bekommt beim Lesen Appetitt auf Blaubeermuffins. Der Verlag hat das wahrscheinlich geahnt und aus diesem Grund auch gleich ein Rezept in den Einband gedruckt. Das werde ich wohl bei Gelegenheit ausprobieren.

Sehr überrascht war ich übrigens, als ich das Buchpaket in der Hand hielt, da es doch über die normalen Maße eines Taschenbuches hinausging - der Verlag hatte zusätzlich zum Buch noch einen Keramikbecher verschickt - diesen werde ich an eine liebe Freundin weitergeben, die das Buch auch sehr schön fand.


* Dieser Becher führte übrigens dazu, dass ich die Meinung entwickelte, dass Tee ausschließlich aus solchen Bechern schmeckt. Der Beste blieb zum Glück gelassen, hatte er doch erst letztes Jahr eine "Wir brauchen unbedingt mehr Glastassen, denn nur daraus schmeckt Tee." - Phase ohne zusätzliche Käufe überstanden ;).

Details
Titel: Der Sommer der Blaubeeren
Verlag: Blanvalet
Seiten: 416
ISBN: 978-3442382170

Wasmussdasmuss
Das Buch wurde mir von "Blogg dein Buch" zur Verfügung gestellt.
Meine Meinung ist nicht käuflich.

Mittwochsfroh #67

Mittwochsfroh - ein Bild, ein Lied, ein Gedicht, ein kleiner (Glücks-) Impuls zum Atemholen in der Wochenmitte


Donnerstag, 12. Juni 2014

12 von 12 [Juni20vierzehn]

Kurz und knapp die Bilder des heutigen Tages.

1/12 Nach dem Anziehen wird noch kurz gehuschelt.

2/12 Auf dem Weg in die Kita.

3/12 Verpflegung für heute ist gesichert.

4/12 Muss ich das verstehen, warum das Kind lieber auf der Gästematratze schläft?

5/12 Ich ignoriere den vollen Geschirrspüler und den Wäschekorb und nähe lieber einen Rock fertig.

6/12 Auf Arbeit angekommen, präpariere ich erstmal einen Muffin für meinen Geburtstagskollegen.

7/12 Beim Ärgern über LEUTE hätte ich fast das Mittagessen vergessen. Als der Frust weg ist, kommt dann aber doch der Hunger durch.

8/12 Zuhause befreie ich mich erst einmal von der Arbeitskluft.

9/10 Schade, es war leider kein Heinzelmännchen in der Zwischenzeit da, der sich um den Geschirrspüler und die Wäsche gekümmert hat ...

10/12 Das Kind geht beim Buch angucken auf Nummer Sicher ...

11/12 Der kleine Mann hatte beim Aufräumen extreme Hörprobleme, sodass der Sandmann gestrichen wurde. Nach kurzem Drama schaut er sich sein Fotoalbum an und tut so, als wäre er lammfromm.

12/12 Nach dem Abendprogramm des kleinen Mannes räume ich weiter im Arbeitszimmer auf und quetsche packe einen Sack Styropor in die Kiste von der Küchenmaschine. Danach ist das Arbeitszimmer gesperrt - saugen kann ich erst morgen. Und dabei wollte ich doch nähen, wenn Fußball kommt ...

Sollte da draußen jemand Interesse an dem Styropor haben, kann er sich gerne bei mir melden! 

Die anderen 12 von 12 werden bei Caro gesammelt.




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