Samstag, 31. Januar 2015

Januar 2015






 GELESEN 

Ken Follett - Die Kinder der Freiheit (noch nicht fertig)
Paulo Coelho - Untreue (Rezi folgt nächsten Monat)


 GETRUNKEN 

Tee, Cappu, Tee, Cappu
Apfelschorle
Hustentee


 GEGESSEN 

Eigentlich ganz normal, aber entweder viel zu viel oder nur Miniportionen.


 GEBACKEN 

Kuchen für die Baustellenhelfer.


 GEHÖRT 

Im Auto fast ausschließlich "Keimzeit", allen voran das Album "Zusammen"


 GEHÖRT - KINDERMUND 

Montag früh um 6 die Frage: "Weißt du eigentlich wie lieb ich dich hab?" Ein sehr toller Wochenstart :).



 GEKAUFT 

Ein neues Reinschreibbuch. Und Gardinen. Und schon ein bissel Dekokram fürs Haus.


 GEFREUT

Dass der Beste von allen Dienstreisen wohlbehalten wieder nach Hause gekommen ist.

Über die vielen lieben Bauhelfer. Über das Miteinander. Über das angenehme Klima auf der Baustelle. Über die Frauen, die ihre Männer am Samstag zu uns kommen lassen. Über die Bewahrung, dass wir bisher fast unfallfrei durch die Bauzeit gekommen sind. Abgesehen von meinem Sturz vor 2 Wochen.

Dass ich auch mit dem lädierten Fuß Auto fahren konnte.

Dass wir unsere alte Küche recht schnell verkaufen konnten.

Dass wir uns bei Ausstattungsfragen, wie z.B. dem Laminat, recht schnell einig werden und (bis jetzt!) es noch keinen Ehekrach im Baumarkt gab (ein besonderer Wink in den Norden ;) ).



 GEMACHT 

Mir die ersten zwei Wochen die Seele aus dem Leib gehustet, unzählige Taschentücher verbraucht und mir dann - als das alles überstanden war und ich mich einigermaßen wieder fit fühlte - heldenhaft auf der Baustelle den Fuß verstaucht.

Den Umstand genutzt, dass es beim zukünftigen Zuhause bereits einen Briefkasten mit unserem Namen gibt und uns schonmal bei diversen Firmen/ Versicherungen/ Banken/ etc. umgemeldet. In der Hoffnung, dass wir uns damit den Nachsendeauftrag sparen können.

Jede Woche die Newsletter im Postfach gesammelt und dann den Großteil abbestellt.


 GEDANKENSPLITTER - KUGELZEIT 

Langsam wird das eine runde Sache :).



Ich ernte erstaunte Blicke, wenn ich a) sage, dass ich noch arbeiten gehe und b), dass ich dies auch noch bis April tun werde.

Wir waren Anfang des Monats zur Feindiagnostik - es gab keine Auffälligkeiten beim Mini-Mann. Allerdings war es so ganz anders als beim 1. Mal - es mag sicherlich auch daran liegen, dass wir inzwischen unaufgeregter sind. Oder auch, weil es die Ärztin nicht so "zelebriert" hat wie damals der Arzt beim kleinen Mann. Wir hatten ein wenig das Gefühl, dass wir uns rechtfertigen müssen, warum wir überhaupt da sind.

Wir hatten immerhin zwei Wochen einen Namen - danach sind wir wieder ins Wanken geraten - nun ist wieder alles offen ;).

Ich hatte ein paar Tage vor allem abends erhebliches Sodbrennen, was sich dann aber wieder in Wohlgefallen aufgelöst hat (vorerst ...).

Ich schlafe wie ein Stein und bekomme von den nächtlichen Vorgängen um mich herum nichts mit - weder wie der kleine Mann zu uns kommt, noch, dass er manchmal nachts eine Stunde munter bei uns im Bett liegt und erzählt (oder hustet). Das geht alles komplett an mir vorbei - ich sammel anscheinend schon einmal Kräfte für die Zeit nach der Geburt (wie toll wäre es, wenn man einen Schlaf-Speicher anlegen könnte) ;).


 GEWERKELT 

Ein Nähprojekt, was ich euch im Februar zeigen werde. Und dann wurde sowohl die Häkeldecke weiter vorangebracht, die eine liebe Freundin zum 40. Geburtstag im letzten Oktober bekommen sollte und die nun hoffentlich zum 40 1/2. fertig wird. Auch ist die Decke für den Mini-Mann weiter im Werden (da bin ich grad viel lieber dabei ;) ).

In eigener Sache
Links in meinen Posts dienen nicht der gewinnbringenden Werbung für mein Konto, sondern ich möchte Euch auf tolle Dinge, Menschen, Aktionen, etc. aufmerksam machen und den Weg dahin weisen - ich selber verdiene daran keinen Cent. Und das ist auch gut so.

Die Rückblicke werden wie immer beim Schäfchen gesammelt.

Wochenglück KW 05/ 2015





Was hat dich diese Woche glücklich gemacht?

Diese Frage stellt Fräulein Ordnung am Samstag und lädt zum gemeinsamen Rückblick auf die vorhergehende Woche ein.
 
Die Woche gabs jeden Tag gesundes Mittagessen - Yeah! Soo lecker ...

Der Beste war mal wieder auf Dienstreise unterwegs - wir trösteten uns mit gebratenen Maultaschen ("Das findet der Papa bäh." O-Ton kleiner Mann).

Projekt "plastikfreie Lebensmittelaufbewahrung" läuft :).

Bauhelferversorgung

Alternativprogramm für mich zum Bauen aufgrund des Fußes - Häkeln und "Miss Marple"

Dem grauen Wetter getrotzt und mir etwas Farbe ins Büro geholt.

Yeah - das 1. Zimmer ist fertig gestrichen :).
 
Die anderen Wochenglücksmomentesammler gibt es bei Denise.

Freitag, 30. Januar 2015

12tel Blick - Großprojekt 2014 [Januar 2015]

Puuh - der letzte Baustellenpost ist nun schon einige Monate her - es wird dringend Zeit für ein kleines Update. Allerdings werde ich heute das letzte Mal im Rahmen der "12tel-Blick"-Aktion von Tabea Heinicker dieses Motiv wählen, es wird sich jetzt nicht mehr monatlich verändern ;) - mal schauen, ob ich im kommenden Monat dann mit einem neuen Motiv dabei bin.

SO sah es übrigens vor einem Jahr an dieser Stelle aus.

Wo stehen wir?

Von außen betrachtet sind wir fast fertig, es muss noch der Graben ums Haus geschlossen werden und uns fehlt noch ein kleines Stück, damit wir die Erdwärme mit unserem Haus verbinden können (momentan werden wir über das Haus meiner Schwiegereltern mit versorgt, aber das soll keine Dauerlösung sein). Dieses kleine Stück sind höchstens 80m, wo wir nochmal mit dem Bagger ranmüssen, aber diese 80m haben es insoweit in sich, dass sie sich innerhalb vom Schuppen befinden, es zum einen das Problem gibt, dass der Bagger dort nur einen beschränkten Bewegungsradius hat und dass es dort keinerlei Möglichkeit gibt, die ausgehobene Erde "zwischen zu lagern".

Außen gibt es dennoch noch ein paar Projekte, die es in der Zukunft zu realisieren gibt - zum einen wird der Schuppen auf ein Drittel seiner Fläche reduziert und dann steht auch noch der Bau eines Carports für uns an. Der Garten, der während der Bauphase als Bauzufahrt gedient hat, muss rekultiviert werden. Langweilig wird es also "außen" nicht werden :).

Innen laufen die Arbeiten auf Hochtouren, damit wir zu unserem Umzugstermin in drei (!!) Wochen nicht auf eine komplette Baustelle ziehen müssen. Der Wohnbereich - das Herzstück des Hauses - ist weitesgehend fertig - unsere Küche ist bereits an den Bauwochenenden in Betrieb, was ich persönlich als sehr entspannend empfinde. Küchensachen, die für die Bauwochenenden benötigt werden, bleiben dann auch meistens gleich da, so werden die Küchenschränke in der alten Wohnung kontinuierlich leerer.

Der kleine Mann hat bestimmte Vorstellungen, was in die Kuchenschubladen kommt ;).

Das kleine Bad, welches erst einmal als Familienbad fungiert, ist gestrichen, die Gerätschaften sind alle da und müssen "nur" noch montiert werden. Der Flur und das Treppenhaus sind gefliest und die Wände fürs Streichen vorbereitet. Im Technikraum ziehen immer mehr Gerätschaften ein. Im Obergeschoss ist das Zimmer vom kleinen Mann ("Kind rechts") und unser Schlafzimmer gestrichen. Das Laminat für diese beiden Zimmer wird in den kommenden Tagen verlegt. Unser Hauptziel ist es, dass bei unserem Einzug alle Arbeiten erledigt sind, die Baustaub verursachen, d.h. alle Schleifarbeiten an den Trockenbauwänden sollten bis dahin abgeschlossen sein. Dann können nach und nach das Zimmer vom Mini-Mann ("Kind links"), das obere Arbeitszimmer, der Flur, das Wäschezimmer und auch das Familienbad fertig gestellt werden. Wobei der Flur recht weit oben auf der Prioritätenliste steht, weil die Türen erst eingebaut werden können, wenn dieser fertig ist. Die  Türen sollen - dort wo es möglich ist - in den kommenden 2 Wochen eingebaut werden - dann können auch die ersten Sachen aufgebaut werden, die nun noch in ihren Kisten schlummern, damit sie nicht mit Baustaub "belegt" werden.

Im zukünftigen Familienbad (was aber erst in den kommenden Monaten fertig werden wird, im Idealfall bevor der Mini-Mann auf die Welt kommt) standen wir lange vor der kniffeligen Aufgabe, dass wir in einer Musterhausausstellung in ein Bad verliebt haben, dieses auch weitesgehend als Vorlage für unser Bad genommen haben (vom Aufbau her) und die Fotos von diesem Bad recht gut versteckt auf der Festplatte lagen - zum Glück sind sie rechtzeitig wieder aufgetaucht, sodass wir diese Woche ein Sondierungsgespräch mit dem Fliesenleger führen konnten.

Mit dem Einbau der Türen können wir auch die Folien von den Fenstern nehmen - wir wurden im Dezember schon mehrfach angesprochen, dass wir wohl schon im Haus wohnen würden, da wir ja schon Gardinen an den Fenstern hätten. Einmal kam auch gleich der indirekte "Vorwurf" "Gardinen habt ihr, aber nicht geschmückt" (ohne weiteren Kommentar). Inzwischen scheinen sich alle mit den fehlenden Fenstern zur Straßenseite abgefunden zu haben - wir mussten uns schon länger nicht mit der Frage, ob das denn so sein soll, auseinandersetzen. Allerdings gehen wir auch inzwischen recht offensiv damit um - wir sind halt das "Haus ohne Fenster" :). Und wer deswegen ein Problem mit uns hat, gehört dann wahrscheinlich sowieso nicht zu unserem "inneren" Kreis :).

Wir hatten die letzten Monate viele Bauhelfer an den Wochenenden und auch teilweise unter der Woche da, die uns tatkräftig unter die Arme gegriffen haben - ohne diese Hilfe wären wir bei Weitem noch nicht so weit, wie wir es heute sind. DANKEDANKEDANKE!

Die anderen 12tel-Blicke findet ihr hier.

Donnerstag, 29. Januar 2015

Herzmoment [Januar2015]

Auf dem Blog von Rabeerchen gibt es seit diesem Jahr eine neue Linksammlung, in der monatlich (gerne auch mehrmals) die ganz persönlichen Herzmomente gesammelt werden. 

 

Da der Blog im Moment eher als "virtuelles" Gedächtnis fungiert (und weniger als Kreativtagebuch), werde ich versuchen mir einen besonderen Moment ganz bewusst herauszunehmen und hier festzuhalten.
 

Der kleine Mann und ich haben das 1. Mal gemeinsam Salat geschnippelt - er war sehr konzentriert bei der Sache, hat zugehört und zugesehen, wenn ich ihm etwas gezeigt habe und hat sich auch nicht geschnitten (YEAH!).

Die anderen Januar-Herzmomente werden hier gesammelt.

Samstag, 24. Januar 2015

(Getrübtes) Wochenglück KW 04/2015





Was hat dich diese Woche glücklich gemacht?

Diese Frage stellt Fräulein Ordnung am Samstag und lädt zum gemeinsamen Rückblick auf die vorhergehende Woche ein.
1. Probesitzen am zukünftigen Essplatz - mit angenehmerer Lektüre als den Gebrauchsanweisungen für die Küchengeräte und einem leckeren Getränk könnte sich das zu einem Lieblingsplatz entwickeln.

"Das sind alles Wasserbüffel." Die kindliche Phantasie ist etwas Wunderbares. So kann er auch den "König der Löwen" komplett mit seinen Kuschel- und/ oder Schleic*tieren nachspielen, auch wenn er eigentlich keine Hyänen und Gnus hat :). Da wird der Storch schon mal zur Hyäne ...

Im Zuge der Umzugsvorbereitunegn sind mir meine alten Kalender in die Hände gefallen - ""früher" gabs noch richtig leckere Dates ;).

 "Tatort" der Betrübnis: Der Fliesenleger ist gerade im Treppenhaus und aus diesem Grund durften bestimmte Fliesen nicht betreten werden. Um dennoch nach oben zu gelangen, wurde diese Brücke gebaut - vor dem Brett lagen zwischen dem Bock und der Treppe zwei Balken - leider ist einer davon durchgebrochen, als ich gerade darüber gelaufen bin - die Folge: ein verstauchter Fuß. Ich bin sehr dankbar, dass ich auf einer Stufe und nicht auf einer Treppenkante gelandet bin, dann hätte das sicher auch ganz anders ausgehen können. Nun heißt es erstmal: Fuß hoch!

Die anderen Wochenglücksmomentesammler findet ihr wie immer bei Denise.

Freitag, 23. Januar 2015

Gastbeitrag: Sechs Jahre. Der Abschied meiner Schwester [Zwischenzeilen]

 Unter "Zwischenzeilen" stelle ich euch Bücher vor, die sich auf verschiedene Arten mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinandersetzen.

Seit der letzten Vorstellung von einem "Zwischenzeilen"-Buch sind nun schon wieder einige Monate ins Land gegangen - ich habe zwar noch etliche Bücher im Regal stehen, die ich euch sehr sehr gerne noch vorstellen möchte, aber aufgrund der "Umstände" erst zu einem späteren Zeitpunkt. Desto mehr freue ich mich, dass ich euch heute einen Gastbeitrag zu diesem Thema zeigen darf (Vielen Dank nochmal!). Ursprünglich veröffentlicht wurde der Post auf dem Blog von Karthause, eine der wenigen Buch-Blogs, die ich regelmäßig lese.

Aber nun genug der Vorrede - hier kommt die Vorstellung von "Sechs Jahre. Der Abschied meiner Schwester." von Charlotte Link.
 

Abbildung vom Verlag



Der Verlag über das Buch
Auf eindringliche Weise berichtet Bestsellerautorin Charlotte Link von der Krankheit und dem Sterben ihrer Schwester Franziska. Es ist nicht nur das persönlichste Werk der Schriftstellerin, voller Einblicke in ihr eigenes Leben, sondern auch die berührende Schilderung der jahrelang ständig präsenten Angst, einen über alles geliebten Menschen verlieren zu müssen. Charlotte Link beschreibt den Klinikalltag in Deutschland, dem sich Krebspatienten und mit ihnen ihre Angehörigen ausgesetzt sehen, das Zusammentreffen mit großartigen, engagierten Ärzten, aber auch mit solchen, deren Verhalten schaudern lässt und Angst macht. Und sie plädiert dafür, die Hoffnung nie aufzugeben – denn nur sie verleiht die Kraft zu kämpfen.
Ein subtiles, anrührendes Plädoyer für mehr Menschlichkeit. Ein Buch, das Kraft gibt, nicht aufzugeben und um das Leben zu kämpfen.

Der Verlag über die Autorin
Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre psychologischen Kriminalromane sind internationale Bestseller, auch Im Tal des Fuchses eroberte wieder auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang über 24 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Die Verfilmungen, zuletzt Das andere Kind, werden im Fernsehen mit enorm hohen Einschaltquoten ausgestrahlt. Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.

Meine Meinung
Charlotte Link war mir bisher als Autorin spannender Thriller bekannt. Mit „Sechs Jahre“ legt sie ein sehr persönliches Buch vor, in dem sie die lange Krankheit und den Tod ihrer jüngeren Schwester Franziska verarbeitet. Beide waren von Kindertagen innig miteinander verbunden. Die Krebs-Krankheit ihrer Schwester ist auch für Charlotte Link ein tiefer Schock. Sie beschreibt den Klinikalltag, das Verhältnis zu den Ärzten und den Krankenpflegern, berichtet von Diagnosen, die sich später zum Glück als falsch herausstellten, Ärzten aus Berufung und solchen, die nur ihren Job machten, sie spricht von Hoffnungen und Rückschlägen und letzten Endes vom Tod.
„Sechs Jahre“ ist ein sehr empathisches Buch. Es zeugt von der großen Verbundenheit der Schwestern. Mich hat es tief berührt und hallte lange Zeit nach, nicht zuletzt deshalb, weil ich vor Jahren ebenfalls ein nahes Familienmitglied auf ähnliche Weise verlor und mir nun noch einmal das schier endlose Abschiednehmen vor Augen geführt wurde. So konnte ich dieses Buch immer nur etappenweise lesen, obwohl es trotz aller aufgewühlten Gefühle der Autorin sehr sachlich und keineswegs gefühlsduselig geschrieben ist. Es wird auch auf komplizierte medizinische Bulletins verzichtet, Charlotte Link erzählt von Arztgesprächen und Befunden so, wie sie sie verstanden hat.
Wie nebenbei weist die Autorin auf Mängel und Schwächen unseres Gesundheitssystems hin, denen Betroffene zumeist hilflos ausgeliefert sind. Ich fand mich und meine Empfindungen, in dem Buch wieder, die Wut, scheinbar gegen Mauern anzulaufen und tiefe Dankbarkeit und Freude über jede gereichte Hand. Genau das, macht dieses Buch so bedeutsam.


Details:

Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
ISBN-13: 978-3764505219

 

Dienstag, 20. Januar 2015

Briefmappe [Creadienstag]

 Aktuelle Nähwerke (bis auf eins - HOFFENTLICH!) wird es hier bis zum Umzug nicht zu sehen geben, da ich bereits alle Stoffe und Schnittmuster (außer für das eine Projekt, welches unbedingt noch fertig werden muss) in Kisten verstaut habe. Aber es gibt ja auch noch ein paar Sachen, die im vergangenen Jahr entstanden sind, die ich euch aber noch nicht gezeigt habe.

Dazu gehört auch eine Briefmappe für die Lieblingsfreundin - diese hatte sich zum Geburtstag Briefpapier (gekauft in diesem Shop) gewünscht und das brauchte in meinen Augen noch eine schicke Verpackung, die "mehr" kann.


So kann man darin nicht nur das Briefpapier, sondern auch Umschläge, Büroklammern, Briefmarken, Stifte, Postkarten, etc. finden ihren Platz. Leider ist sie  etwas "unstabil" geworden, ich hatte gedacht, dass der derbe Stoff, den ich innen und außen verwendet habe, ausreichend ist.



Gewissensfrage
Stoff (grün): Geburtstagsgeschenk (kaufen kann man ihn beim Möbelschweden)
Stoff (Katzen): Butt*nette (Bestellung vom Juni, glaube ich)
Schnittmuster: Eigenbau
Zubehör: eigener Fundus

In eigener Sache
Links in meinen Posts dienen nicht der gewinnbringenden Werbung für mein Konto, sondern ich möchte Euch auf tolle Dinge, Menschen, Aktionen, etc. aufmerksam machen und den Weg dahin weisen - ich selber verdiene daran keinen Cent. Und das ist auch gut so.

Verlinkt bei Creadienstag und den Herzensangelegenheiten.

Samstag, 17. Januar 2015

Wochenglück KW 03/2015





Was hat dich diese Woche glücklich gemacht?
Diese Frage stellt Fräulein Ordnung am Samstag und lädt zum gemeinsamen Rückblick auf die vorhergehende Woche ein. 
Einweihung der neuen Küche im Haus

Baustellenromantik

Viele fleißige Bauhelfer

Die Decke für den Mini-Mann wächst

Die Woche stand ganz im Zeichen der Erhaltung der Taschentücherindustrie. Zumindest tagsüber, abends und vor allem nachts kam dann der Husten durch - stellenweise nicht mehr lustig*, aber das wird schon.

*Der häufigste Satz vom kleinen Mann in dieser Woche war wohl: "Meine arme Mama hat einen schlimmen Husten."

Man kann ja übers Netz sagen, was man will, aber nach nicht einmal 12h als Online-Angebot war unsere alte Küche verkauft :).

 Schreibtischromantik

 "Ich streichel mal meinen Bruder."

Alle anderen Wochenglücksmomentesammler findet ihr bei Denise.

Freitag, 16. Januar 2015

Alltagshelfer [Freutag]

Heute möchte ich euch meine drei Alltagshelfer zeigen, die mir im Moment eine große Sicherheit geben, weil ich damit das Gefühl habe alle unsere Termine/ Aufgaben/ Ideen/ Vorhaben im Griff zu haben und im Alltag nicht den Überblick zu verlieren.

An erster Stelle sei hier mein Kalender für dieses Jahr genannt. Nachdem ich die letzte Jahre immer einen A5 Kalender hatte, der mir aber zu schwer für die Handtasche war, habe ich mich dieses Jahr für einen kleinen A6-Kalender aus dem Hause Leuchtturm 1917  entschieden, den ich nun immer bei mir habe und somit immer gleich schauen kann und mich bei der Terminabsprache nicht allein auf mein Gedächtnis verlassen muss.


Als der kleine Mann ein Jahr alt war, war ich der Meinung, dass ich UNBEDINGT einen Familienkalender in Buchform brauche, um unseren Alltag zu organisieren. Aber der gekaufte war schlicht Geldverschwendung. Unsere festen Termine (Posaunenchor, Chor) unter der Woche sind fest in unserem Wochenablauf integriert (wir schreiben eher in unseren Familienkalender in der Küche, wann KEINE Probe stattfindet) und der kleine Mann hat noch keine regelmäßigen Termine. Und für Wandertage, Elternfest im Kndergarten, Arzttermine, Kindergeburtstage etc. braucht es dann wirklich keinen Kalender, wo er eine eigene Spalte hat (zumal ein Großteil seiner Termine ja auch mich betreffen ;) ).

Innensicht mit dem "Spezialkalender" von der wunderbaren Doro Ottermann

Mit dem kleinen Kalender fahre ich nun wirklich besser. Allerdings brauchte es nun etwas eigenes für meine Notizen/ Ideensammlung/ Listen, etc. Bisher hatten diese größtenteils Platz in den A5-Kalendern gefunden, die auf der rechten Seite immer Platz für Notizen boten. Ja, ich gebe es zu, dass ich sehr sehr gerne Listen schreibe, dass ich gerne im Überblick habe, was zu tun ist und dass ich diese auch sehr sehr gerne abstreiche :) (und ja, ich schreibe auch manchmal einfach Dinge auf eine Liste, die ich schon erledigt habe, einfach um sie gleich abstreichen zu können :).). Nun kann man diese Dinge natürlich auf lose Zettel schreiben, abhaken, wegschmeissen und fertig. Aber da ich ein Meister im Verlegen/ Verlieren solcher Zettel bin (was ich jede Woche meinen Einkaufszettel suche ...), brauche ich etwas Festes, was sich nicht so einfach vor mir verstecken kann. Schon seit längerer Zeit habe ich die sogenannten Bullett Journal im Netz bewundert, die auf ganz unterschiedliche Weise (ein wunderbares Beispiel könnt ihr euch bei der Großstadtprinzessin anschauen) gestaltet werden können. (Wer generell mehr darüber erfahren will, kann sich hier informieren.).


Nun fehlt mir für solch ein Bullett Journal mit allem drum und dran die nötige Konsequenz, daher habe ich eine vereinfachte Version - darin sammel ich alle Ideen/ Vorhaben/ Listen, etc. , einfach alles, worüber ich nicht den Überblick verlieren möchte. Zusätzlich zu diesen praktischen Dingen, ist es aber der Ort, wo ich meine Gedanken, Dialoge mit dem kleinem Mann, glückliche oder traurige Momente festhalte - kurz gesagt ist es mein persönliches Lebensbuch. Ich nehme mir Sonntags bewusst Zeit die neue Woche zu planen und die alte Woche noch einmal zu reflektieren und kann dann beruhigt, fast entspannt, die neue Woche in Angriff nehmen.



Einen großen Vorteil in solch einem Buch sehe ich für mich darin, dass mir damit wiederkehrende Sachen leichter von der Hand gehen - so sehe ich dieses Jahr gleich, welche Unterlagen ich für unsere Steuererklärung im letzten Jahr gebraucht habe oder welches Equipment ich zum alljährlichen Adventskaffeetrinken mitgenommen habe, was ich vergessen habe, etc. . Mit der wöchentlichen Essensplanung kann ich auch bewusster einkaufen gehen und schaffe es meistens mit einem Großeinkauf die ganze Woche hinzukommen, das spart nicht nur Zeit, sondern im Endeffekt auch Geld.




 Auch das Lebensbuch ist aus dem Hause Leuchtturm 1917 - mir gefallen die tollen Farben der Bücher (so schwer sich zu entscheiden :) ) und auch die Qualität  überzeugt mich voll und ganz. Natürlich tut es auch ein normales Notizbuch, aber wie ihr vielleicht noch wisst, habe ich eine Schwäche für schöne Notizbücher :). Mit dem Lebensbuch führe ich nun einige andere Bücher weiter, die ich aus Zeitgründen in den letzten Monaten arg vernachlässigt habe (wie z.B. das Lesebuch).

 

Ergänzt werden diese zwei Alltagshelfer noch um einen einfachen A4-Ordner, in dem ich alle Dinge abhefte, die gerade jetzt in den beginnenden Umzugsvorbereitungen nicht verloren gehen sollen - Rechnungen, Unterlagen für den Kirchenvorstand, Dinge, die den kommenden Umzug betreffen (Ummeldungen, Schriftverkehr mit Medienanbietern, etc.) und die Organisation der Bauwochenenden (Wer kommt? Was gibt es an den Wochenenden für Aufgaben? Was gibt's zu Essen?).

Wie ihr seht, sind diese Helfer alle "analog", mit digitalen Kalendern, Listen, etc. kann ich mich (noch?) nicht anfreunden. Dafür liebe ich das Schreiben mit schönen Stiften zu sehr, arbeite gerne mit kleinen Zettelchen und genieße es durch die bunten Seiten zu blättern.

Mit meinen Alltagshelfern wandere ich zum heutigen Freutag, da ich mich sehr freue, dass ich mit diesen Sachen entspannter durch die Woche gehen kann, dass ich weiß, wo die Dinge stehen, dass nichts (bzw. kaum* etwas) Wichtiges verloren geht.

*Jetzt müssen wir nur noch wissen, wo sich die Unterlagen über unseren Sofakauf versteckt haben ...



In eigener Sache
Links in meinen Posts dienen nicht der gewinnbringenden Werbung für mein Konto, sondern ich möchte Euch auf tolle Dinge, Menschen, Aktionen, etc. aufmerksam machen und den Weg dahin weisen - ich selber verdiene daran keinen Cent. Und das ist auch gut so.

Montag, 12. Januar 2015

12 von 12 [Januar20Fünfzehn]

Zum 1. "12 von 12" im neuen Jahr bin ich auch wieder dabei und nehme euch mit auf eine Bildertour durch meinen Tag.


01/12 "Ich habe Hunger." Ganz neue Töne vom kleinen Mann und so gibt es vorm Kiga noch eine Stärkung auf den Weg.

02/12 Meine Nacht war hustenbedingt recht kurz und unruhig, ich versuche mit 2 Tassen Cappu munter zu werden.

03/12 Notwendiges Equipment für den heutigen Tag,

04/12 1. Aufgabe für heute nachmittag ist schon einmal klar.

 
05/12 Da ich heute Nachmittag kinder- und baustellenfrei habe, bleibt das Auto stehen und ich laufe auf Arbeit - nach dem Umzug wird das dann nicht mehr möglich sein. Bzw. brauche ich dann erheblich länger als 20 Minuten.


06/12 Unterwegs ...

 07/12 Mittagessen und Tee als kurze Verschnaufpause

 08/12 Wieder daheim angekommen, nehme ich die Bügelwäsche in Angriff und schaue dabei "Kojak" - so wird es etwas erträglicher.

 09/12 Bei der Bettwäsche mache ich sogar gerne das Bett vom kleinen Mann.

 10/12 Aus kleinen Kisten habe ich mir Ordnungshelfer "gebaut" und mal das Chaos im Kramfach gelichtet.


11/12 Mit knurrendem Magen bei meiner Mutti angekommen, wo es eine leckere Suppe gibt *nomnom*.

 12/12 Den alten Gardinenstoff von meinen Eltern gesichtet - mal sehen, ob man das mit den Gardinen so machen kann, wie ich mir das vorstelle.

Die anderen Teilnehmer findet ihr bei Caro.


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