Montag, 24. August 2015

#bloggerfuerfluechtlinge


Ich war noch keine 10 Jahre alt, als es Anfang der 90er Jahre zu verschiedenen Auschreitungen mit rechtsextremen Hintergründen kam - die meisten waren räumlich weit entfernt und viel habe ich aufgrund meines Alters nicht mitbekommen, aber ich weiß noch, dass es mich beschäftigte, als ich in die Nähe von Solingen ins Ferienlager fuhr. Dass ich mich irgendwie nicht wohl damit fühlte, an einem Ort zu sein, den ich mit diesem negativen Hintergrund aus dem Fernsehen kannte.

Jetzt - über 20 Jahre später - ist es wieder so, dass ich die Orte "kenne", die momentan in den Schlagzeilen auftauchen - war ich bei Dresden schon sehr schockiert, als ich gesehen/ gelesen habe, was dort den Flüchtlingen und Helfern wiederfährt, so steigt mir bei den Berichten aus Heidenau die Zornesröte ins Gesicht. Da kommen verzweifelte/ traumatisierte Menschen in unser Land in der Hoffnung auf ein besseres Leben und was müssen sie erleben? "Besorgte Bürger", die mit Gewalt und Hass auf sie reagieren, die Angst haben, dass diese verzweifelten Menschen ihnen etwas von ihrem Wohlstand "wegnehmen". Ich frage mich, wieviele von denen, die dort stehen und menschenfeindliche Parolen brüllen, die im Internet zu Gewaltaktionen aufrufen, selber Großeltern haben, die durch den 2. Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten, deren einziger Besitz das war, was sie auf der Haut trugen, die in dieser schlimmen Zeit auf die Hilfe anderer angewiesen waren.

"Dieses Volk, das glaubt, es spräche für das Volk, finde ich gelinde gesagt zum Kotzen. Menschen, die ernsthaft behaupten, jemand würde seine Heimat freiwillig verlassen, um sich in Deutschland durchzufressen, sollte man mal dorthin schicken, wo die Flüchtlinge herkommen."
 (Farin Urlaub am 19.8. 2015 in Dresden)



In den letzten Tagen haben mich einige Texte/ Gedanken zu Tränen gerührt - es sind diese Texte und das Engagement vieler Vieler, wegen denen ich den Glauben an die Menschheit noch nicht gänzlich verloren habe. Einen dieser Texte darf ich euch hier zeigen - vielen Dank dafür an die Autorin

Für D. :
wir kennen uns eigentlich kaum. Wir haben uns ein oder zweimal gesehen.
Trotzdem kann ich nicht anders und muss dir diese Zeilen schreiben.
Warum öffentlich?
Weil ich mir wünsche, dass nicht nur du dich angesprochen fühlst.
Weil ich mir wünsche, dass wir alle darüber nachdenken.
Weil ich mir wünsche, dass in dieser verrückten facebookwelt und erst recht in der "realen" verrückten Welt immer wieder und immer mehr Menschen gegen Unmenschlichkeit und gegen Intoleranz aufstehen und ihre Meinung laut sagen.

Also nochmal.
Für D.,
"Container schwimmen aber besser als Zelte."
Das schreibst du unter einen Bericht, in dem davon erzählt wird, dass die Zeltnotunterkünfte in Chemnitz von dem Regen geflutet werden.
Derweil sitzt du wahrscheinlich gerade in deiner warmen Wohnung, dein sattes, gesundes und glückliches Kind in deiner Nähe. Die Frau, die du liebst, um die du keine Angst haben musst, vielleicht kocht sie gerade etwas. Oder sie ruht sich aus - von den Strapazen mit einem Säugling.
Ihr werdet heute Abend satt und zufrieden ins Bett fallen. Ohne Angst vor dem Krieg. Auch morgen werdet ihr satt sein und auch morgen dürft ihr in einem Bett schlafen.
Es geht dir gut-keine Frage.
Nur, bemerkst Du das auch? Weißt du es zu schätzen? Wovor hast DU Angst?
In einem anderen Land packt vielleicht gerade ein Mann in deinem Alter seine Sachen. Die ganze Familie hat Geld gesammelt, er hat sein allerletztes Hab und Gut verkauft, damit er die große, lange, erschwerliche Reise wagen kann. Er küsst seine Frau das letzte mal, sieht seinem Neugeborenen das letzte mal beim schlafen zu und streichelt zärtlich seinen Kopf.
Ein allerletztes mal.
Er weiß nicht, ob und wann er ihn wiedersehen wird. Aber er tut es für ihn.
So würdest du es auch tun.
Richtig?
Er will Frau und Kind nachholen.
Raus aus diesem Elend. Raus aus dem Krieg. Er will irgendwann wie viele Väter mit ihm Fußball spielen, ihn in den Schlaf singen und ihm beibringen zu schwimmen,...
Er soll eine Schule besuchen dürfen.
Das brauchst du dir nicht wünschen. Das ist für dich und deinen Sohn gerade selbstverständlich.
Er möchte seine Menschenrechte wahrnehmen dürfen.
So wie du es jeden Tag darfst und tust.
Nach Jahren kommt er in einem fremden Land an.
Ein reiches Land.
Dein Land.
Er aber schläft auf einem Feldbett in einem Zeltlager.
Seit Wochen.
Mit hundert anderen Menschen.
Dieses wird jetzt gerade von Regenmassen überschwemmt.
Er wollte seine kleine Familie nachholen.
Sie scheint so weit entfernt wie nie zuvor.
Ärztliche Versorgung gibt es hier kaum.
Eine Möglichkeit über seine Ängste, seinen Weg, seine ungewisse Zukunft zu reden - Utopie.
Er möchte unsere Sprache lernen - zu wenig Kapazitäten.
Er möchte arbeiten - darf aber nicht.
Er spricht unsere Sprache nicht.
Weißt du was, lieber D.?
Vielleicht ist es gut, dass er Deine Sprache noch nicht kann.
So muss er nicht diese ekligen, rassistischen Kommentare der "besorgten Bürger" lesen.
"Container schwimmen aber besser als Zelte."
Deinen Kommentar versteht er hoffentlich auch (noch) nicht.
Gedanken schwimmen besser als Wut.
Gruss, Sophia

Ganz ehrlich: ich habe Angst vor dem Moment, in dem uns unsere Kinder fragen:

"Damals, 2015, was habt ihr da gemacht?"

Was werden wir sagen? Dass wir zugesehen haben, wie die rechte Gesinnung wieder salonfähig geworden ist? Dass es uns kalt gelassen hat, was mit den Menschen in Dresden/ Heidenau/ Suhl/ woauchimmer passiert? Nein, wir wollen, dass unsere Kinder in einer Welt der Vielfalt aufwachsen, dass sie Toleranz lernen und Menschen in Not helfen! Daher haben wir unsere Kleiderschränke ausgemistet und werden nach unserem Urlaub die Spielzeugkisten durchsehen und einige Sachen vom Boden spenden (Wie z.B. unserem "Zweitkinderwagen"). Außerdem unterstützen wir Sea Watch und Dresden für alle. Außerdem werden wir bei der Kirchgemeinde, die sich bei uns in der Stadt um die Flüchtlinge kümmert nachfragen, was konkret gebraucht wird/ wo wir etwas tun können.

Wir alle können etwas tun - sei es durch Sachspenden, ehrenamtliche Hilfe oder auch durch finanzielle Unterstützung, z.B. an örtliche Organisationen (oder an "Blogger für Flüchtlinge"), die sich um Flüchtlinge kümmern - deren Arbeit ist gerade in diesen Tagen so wichtig!

Abschließend möchte ich euch diesen Text ans Herz legen - in ihm finden sich nicht nur zu Herzen gehende Worte, sondern auch eine einfache Wahrheit: 

"Einfach machen geht. Einfach machen kann jede/r."

Verlinkt bei der Blogparade von Amberlight-label

Die tollen Buttons gibt es hier.

Samstag, 22. August 2015

Wochenglück 34/ 2015




Was hat dich diese Woche glücklich gemacht?


Diese Frage stellt Fräulein Ordnung am Samstag und lädt zum gemeinsamen Rückblick auf die vorhergehende Woche ein.

Geschwisterliebe


Mmh, so war das nicht gedacht, Mister!


Einzugs- und Babyparty mit der Clique der Schwiegereltern


Tolle Blumen (gabs schon die Woche vorher)


*nomnom*


Tomaten- und Knoblauchsause - wir rochen die ganze Woche danach :).


Urlaubslektüre


Regennachmittag bei lieben Freunden


Das große Lieblingskind ist mit den Großeltern an die Ostsee gefahren.

Exklusivzeit mit meinem Cousin - man kann nur staunen, wie er das Leben blind meistert.

Ich hätte nicht gedacht, dass wir fast ausschließlich Bügelperlenbilder machen würden.

Meine neue Uhr - I'm in love. Gibt es hier.

Ansonsten hat mich diese Woche eine liebe Mail per FB erreicht und im positiven Sinne sprachlos gemacht - vielen lieben Dank dafür! Passend dazu kam diese Woche auch die Erkenntnis, dass ich gerne den falschen* Freunden nachtrauere, während die richtigen schon lange vor meiner Tür stehen! In diesem Sinne: danke, dass ihr da seid! Alles sehr kryptisch - ich weiß - ich hoffe jetzt einfach, dass sich die richtigen angesprochen fühlen :).

*Falsch nicht im Sinne von hinterhältig/ verlogen/ etc., sondern eher im Sinne von Freunden, mit denen man sich auseinandergelebt hat, bei denen man nicht "drangeblieben" ist, denen ich/ wir nicht so wichtig sind, wie umgekehrt, die gar nicht ahnen, dass meine Gedanken recht häufig um sie kreisen.


Die anderen Wochenglücksmomentesammler findet ihr bei Denise.

In eigener Sache
Links in meinen Posts dienen nicht der gewinnbringenden Werbung für mein Konto, sondern ich möchte Euch auf tolle Dinge, Menschen, Aktionen, etc. aufmerksam machen und den Weg dahin weisen - ich selber verdiene daran keinen Cent. Und das ist auch gut so.


Samstag, 15. August 2015

Wochenglück 33/ 2015




Was hat dich diese Woche glücklich gemacht?


Diese Frage stellt Fräulein Ordnung am Samstag und lädt zum gemeinsamen Rückblick auf die vorhergehende Woche ein.
 
Das große Lieblingskind studiert inzwischen Tier-Lexikas und gibt sich mit "Das ist eine Gazelle" nicht mehr zufrieden.

Lüftungsfuß

Nachgebaut: "Elefant, Tiger & Co."

Wir haben von einer lieben Freundin ein Activity Center ausgeliehen bekommen. Der Große findet es klasse ;).

Lecker Burger

Endlich Regen

Ich hatte schon einmal geschrieben, dass ich an Kinderbüchern, in deren Titel der Vorname vom großen oder kleinen Lieblingskind vorkommt, ganz schlecht vorbeigehen kann. Bei dem hier gibt es keinen Namen im Titel, dafür Vor- und Nachname vom großen Lieblingskind im Text - ich bin begeistert - gekauft habe ich es übrigens auf dieser Seite, wo es ganz tolle Kinderbücher gibt.
 
Nicht fotografiert habe ich diese Woche die Geburtstagsfeier von meinem Patenkind, ein tolles  Frühstück bei einer lieben Freundin und einen endlich (!) realisierten Spielenachmittag mit einem Kindergartenkumpel vom großen Lieblingskind. Und Zeit zum Quatschen mit dessen Mama - schön wars!

Die anderen Wochenglücksmomentesammler gibt es bei Denise.


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Mittwoch, 12. August 2015

12 von 12 [August20Fünfzehn]

Unser heutieg Tag in Bildern
 
1/12 Erst einmal lüften.

2/12 Frühstück mit dreierlei Marmelade

3/12 Frühstückspause für meinen Onkel und seinen Kollegen

4/12 Das kleine Lieblingskind mag nicht mehr spielen

 5/12 Das große Lieblingskind hat die Kiste mit seinem "alten" Minispielzeug entdeckt - das muss auch alles angebunden werden :).

6/12 Mittagspause

7/12 Statt Mittagsschlaf - runtergefallene Spillinge aufsammeln ...

8/12 ... und die Schafe glücklich gemacht.

9/12 Ofenbank to be 

10/12 Heute sollte zum "Besonderen Mittwoch" im Kiga das Lieblingsbuch mitgebracht werden - wir waren streberaft und hatten sowohl das passende Shirt an als auch das Kuscheltier dabei. 

11/12 Bei den Nachbarn hängen geblieben.

 12/12 Tagesausklang

Die anderen 12von12er gibts bei Caro.



 

Samstag, 8. August 2015

Wochenglück 32/ 2015




Was hat dich diese Woche glücklich gemacht?


Diese Frage stellt Fräulein Ordnung am Samstag und lädt zum gemeinsamen Rückblick auf die vorhergehende Woche ein.
 
Wir waren bei einer lieben Freundin zum Geburtstag und das kleine Lieblingskind war passend zum Geschenk angezogen (und wurde prompt für ein Mädchen gehalten - rotes Shirt und so *ohneKommentar*).

Der Mann bringt manchmal romatische Sachen mit nach Haue ;).

"Mama, das Shirt musst du jetzt wirklich mal waschen."

Ein unerwartet emotionaler Moment für mich - das große Lieblingskind hat sich von seinem Schmusetuch - genannt "Happel" - verabschiedet und in die Erinnerungskiste getan. Es war jetzt ziemlich kaputtgeliebt, kein Wunder, es war seit Januar 2011 bei uns im Dauergebrauch. Auch das Ersatztuch kam mit in die Kiste. Das Tuch war immer und überall mit dabei, es ist sehr ungewohnt für mich, den Großen ohne sein Tuch in den Kiga laufen zu sehen *schnüff*.

Ein großes Dankeschön an den Lieblingsfreund für die Inspiration - die 2€ für 40 Schwämme war die beste Investition in diesem Sommer - bestens geeignet für Wasserschlachten, aber auch zum Sortieren, Türme bauen, etc. .

Unser Highlight der Woche - ein Familienausflug ins Krankenhaus, wo wir mit beiden Kindern einen Termin zum Herzultraschall hatten - beide gelten nun als "herzgesund" (YEAH!) - alle Löcher sind zugewachsen :).
 
Die anderen Wochenglücksmomentesammler findet ihr bei Denise.

Mittwoch, 5. August 2015

WMDEDGT - August 2015

Heute ruft Frau Brüllen zum Tagebuchbloggen auf. Viel "passiert" bei uns noch nicht - ich bin immer noch viel mit Anhimmeln beschäftigt ;).

3:27 Uhr meldet sich das kleine Lieblingskind mit Hunger. Er schläft relativ schnell beim Trinken ein, ich manövriere ihn erfolgreich wieder in sein Bett und dann finde ich nicht wieder in den Schlaf :(.

Als der Beste sich auf den Weg zur Arbeit macht, ziehe ich ins Wohnzimmer, esse eine Schüssel Cornflakes und schlafe dann tatsächlich 5:30 Uhr noch einmal für 40 Minuten ein - danach fühle ich mich wie erschlagen. Das große Lieblingskind ist munter und kommt runter auf der Suche nach seinem Bruder. Außerdem möchte er etwas anschauen - wir einigen uns, dass ich die Maulwurf-DVD raussuche und er nochmal im Schlafzimmer schaut, ob der kleine Bruder dort ist - ist er natürlich ;). Während des Maulwurfs döse ich noch ein wenig vor mich hin und bin etwas erschrocken, als es auf einmal 7:10 Uhr ist und das kleine Lieblingskind sich immer noch nicht gemeldet hat. Nun aber fix in die Puschen kommen, das große Lieblingskind muss pünktlich in den Kiga, wo Mittwochs in den Sommerferien immer ein besonderer Tag ist. Als ich ins Schlafzimmer komme, um mich anzuziehen, finde ich dort ein quietschvergnügtes Kind, das mit seinem Schlafsack spielt. Ich ziehe mich an, suche für das große Lieblingskind die Sachen heraus und wechsel dem Kleinen die Windel. Während der Große sich anzieht, rufe ich die Nachbarin an und bitte sie das große Lieblingskind mit in den Kiga zu nehmen.

Das kleine Lieblingskind wird gestillt, mit einer kurzen Unterbrechung, als der Große abgeholt wird. Danach gibt es für mich erst einmal einen Eiscafé und wir stillen in Ruhe zu Ende. Danach kümmere ich mich ein wenig um den Haushalt und betüddel das Kind. Gegen 9:00 Uhr schläft er noch einmal ein, ich koche Kaffee und kurze Zeit später kommt mein Onkel vorbei, um seine Frühstückspause bei mir zu verbringen. Nebenbei koche ich schon einmal mein Mittagessen.

Als das kleine Lieblingskind wieder munter ist, tüddeln wir ein wenig, schauen aus dem Fenster und dann ist auch schon wieder Zeit fürs Stillen. Während des Stillens esse ich Mittag (ohne Tomatensosse aufs Stillkissen zu kleckern ;) ) und schaue fern. Als das kleine Lieblingskind fest eingeschlafen ist, bringe ich ihn ins Bett und lege mich gleich daneben, aber wie es so ist - ich finde keinen Schlaf und begebe mich wieder nach unten.

Natürlich schläft das kleine Lieblingskind heute besonders lange, sodass es natürlich schön gewesen wäre, wenn ich auch zur Ruhe gefunden hätte. Nun gut, ich nutze die Zeit und stelle ein paar Sachen bei 3,2,1 ein, die ich schon länger ausmisten wollte.

Kurz nach um 2 ist  das Kindelein munter, ich stille und dann geht es Richtung Kindergarten. Kinderwagen ist nun sowieso nicht seins, aufgrund der Sonne  braucht es unbedingt das Sonnensegel und das ist quasi noch "schlimmer" ;-). Hinzu funktioniert es nich ganz gut, der Rückweg ist dann nicht mehr so entspannt. Der Große lässt wie jeden Tag die Schultern hängen, als ich ihn aus seinem Spiel reiße, kommt dann aber doch recht schnell mit. Zuhause erwartet uns schon meine Oma, ich befreie das kleine Lieblingskind aus dem Kinderwagen, der Große springt in den Pool, wir trinken erstmal einmal Kaffee, bringen uns auf den neuesten Stand und  wollen gar nicht so schnell wieder aufstehen. Tun wir dann aber doch, um Spillinge zu ernten und einen ersten Schwung zu entkernen (in dieser Zeit liegt das kleine Lieblingskind entspannt im Kinderwagen und "spielt"). Das große Lieblingskind ist inzwischen über den Zaun zu den Nachbarzwillingen gewandert.  Mein Onkel baut bei meinem Schwiegerpapa, der dann alle zum Grillen einlädt.  Bei Wurst und Fleisch lassen wir den Tag ausklingen, die Handwerker lassen die Baustellenzeit Revue passieren und es kommen wieder witzige Anekdoten auf den Tisch ;-). Halb 9 räumen wir zusammen, verfrachten das große Kind ins Bett und ich suche schon ein Sachen für unseren morgigen "Familienausflug" ins Krankenhaus heraus (Kontrolle, ob bei beiden Kindern das Foromen ovale zugewachsen ist). Nun noch Fußball und dann ist bald Schicht im Schacht. Ich bin hoffentlich müde genug, um besser und vor allem länger schlafen zu können. Nachti.

Die anderen Tagebuchblogger werden hier gesammelt.


Montag, 3. August 2015

Mit 12 Wochen ...

... wiegt man knapp 6 Kilo
... trägt man Größe 62 (manchmal auch die 68, ohne darin verloren auszusehen)
... schaut man aufmerksam in die Welt
... mag man den Kinderwagen nicht so
... den Autositz inzwischen etwas mehr
... ist man ein Tragling
... kann man mit dem Wiegegriff nix anfangen
... will man über die Schulter etwas sehen
... kann man wunderbar lächeln
... hat man meistens einen festen Rhytmus
... kann man schonmal 10 Stunden nachts schlafen
... darf die Mama nicht über das gute Schlafverhalten reden, weil es sich dann wieder schlagartig ins negative ändert
... ist man nicht so verkuschelt wie der große Bruder
... ist so eine Rassel schon interessant
... ist man wie der große Bruder ein Bauchschläfer (zum Leidwesen der Mama, die deswegen recht unruhig schläft)
... sieht man dem großen Bruder auf dessen Babybildern sehr ähnlich
... ist man recht ausgeglichen
... schläft es sich am besten im eigenen Bett
... sitzt man gerne im Badeeimer
... hat man sich auch gut an den Wannensitz gewöhnt und schaut faszinert zu, wenn der große Bruder einen abduscht
... mag man keinen Schnuller

 
Und der große Bruder?

... möchte nicht gefragt werden, wie es denn so als großer Bruder ist
... kuschelt sehr gerne mit dem kleinen Bruder
... küsst den kleinen Bruder zum Abschied im Kiga
... ist sehr skeptisch, wenn "Fremde" (das geht bei der Ur-Oma los) seinen Bruder auf dem Arm haben
... würde jetzt alle Spielsachen mit dem kleinen Bruder teilen
... muss die Geburtsgeschenke des kleinen Bruders ganz genau unter die Lupe nehmen und manche schon einmal "einspielen"
... nennt den kleinen Bruder gerne "kleine Rotzbacke" (natürlich liebevoll gemeint)

Sonntag, 2. August 2015

Juli 2015



 GELESEN 

Stephanie Jana/ Ursula Kollritsch - Das Jahr des Rehs (so so schön!)


 GETRUNKEN 

Sommerbedingt ganz viel Buttermilch.


 GEGESSEN 

Viele viele Beeren aus dem Garten und Wassermelone.


 GEBACKEN 

Den weltbesten Rhabarberkuchen ohne Rhabarber, dafür mit Stachelbeeren - sooo lecker!


 GEHÖRT 

Kinderhörspiele - diesen Monat ganz besonders häufig: Pu der Bär, gesprochen vom großartigen Harry Rowohlt, der leider im Juni gestorben ist


 GEHÖRT - KINDERMUND 


"Tote Nacktschnecken werden von den Engeln nicht in den Himmel gebracht, weil die Leute, die im Himmel sind, das eklig finden."



 GEKAUFT 

ein paar Stoffe


 GEFREUT

Über den Besuch bei einer lieben Freundin.

Über jeden Besucher im grünen Haus.

Dass das Frühstücksdate mit einer Kindergartenfreundin geklappt hat.

Über den Sommer (auch wenn Hochsommer nicht so meins ist).

Dass wir als Familie zu viert angekommen sind.

Dass das große Lieblingskind sich wunderbar an die neue Situation gewöhnt hat.

Über bewusst genutzte Familienzeit, die diesen Monat eher rar war.


 GEMACHT 

Meine diesjährige Lebensjahrspende hatte ich im Mai/ Juni etwas vergessen, aber nun im Juli realisiert. Dieses Mal habe ich den Betrag halbiert und einen Teil an Sea-Watch und aus gegebenen Anlass an "Dresden für alle" gespendet. Besonders die Nachrichten aus Dresden haben mich in der letzten Woche schockiert. Wenn Einsatzkräfte des DRK bei ihrer Arbeit beschützt werden müssen, dann macht mich das doch sehr wütend. Es beschämt mich, wenn ich unsere Kindersachen sortiere und sehe, dass wir aufgrund der Menge niemals alle Sachen anziehen werden und die Flüchtlinge nicht mehr haben, als das was in einen Plastebeutel passt. Die Hilfsbereitschaft der Dresdner, ihre große Spendenbereitschaft und die wertvolle Arbeit von "Dresden für alle" hat mich dann wieder etwas mit der Situation versöhnt. Aus diesem Grund habe ich mich mit in die Blogparade von amberlight-label eingereiht und werde das Buch "Mein Freund Salim" zu gegebener Zeit hier vorstellen.

Die Rückblicke werden wie immer beim Schäfchen gesammelt.

In eigener Sache
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Samstag, 1. August 2015

Wochenglück 31/ 2015




Was hat dich diese Woche glücklich gemacht?


Diese Frage stellt Fräulein Ordnung am Samstag und lädt zum gemeinsamen Rückblick auf die vorhergehende Woche ein.
Regenbogenwetter

Chillzeit auf dem Spielplatz

Regennachmittagbeschäftigung

Kinderzimmerpicknick

Unser Hochzeitsgingko wächst und gedeiht

Das Jugendamt war zum "Willkommensbesuch" da

Schaukelwetter

 Barfusswetter (das wäre die letzten Jahr UNDENKBAR gewesen)
Die anderen Wochenglücksmomentesammler gibt es bei Denise.

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